Von Mitte Januar bis Mitte März 2010 hatte die TAUBERT und RUHE GmbH Gelegenheit, die Architekten Jastrzembski Kotulla und Kramer bei den Arbeiten am Wettbewerb „Wiederaufbau des Schlosses Hannover-Herrenhausen“ akustisch zu beraten. Diese Beratung umfasste den baulichen Schallschutz, die Raumakustik für den Hörsaal im Untergeschoss und den Festsaal im 1. Obergeschoss sowie die elektroakustische Beschallung.
Der Verlag C.H.Beck und die Autoren wollen mit diesem Buch eine Lücke schließen, die in der Baupraxis immer wieder hervortritt. Es geht darum, die rechtlichen und technischen Kenntnisse zu den praktisch wichtigen Baumängelbereichen so zusammenzuführen, dass die „technischen Praktiker“ nicht mehr an rechtlichen Kategorien scheitern und die „rechtlichen Praktiker“ nicht mehr am Verständnis technischer Zusammenhänge verzweifeln.
In der TrockenBau Akustik, Heft 10/2009 haben die Autoren Niermann und Sprenger-Pieper über die "Akustik an der richtigen Stelle" in Klassenräumen berichtet. Dieser Artikel war Anlass zu einem Leserbrief
Der Frage, ob IndukTive Höranlagen noch zeitgemäß sind, ob diese Technik veraltet sei und ob es brummen muss, sind wir bereits im Jahre 2003 ausführlich nachgegangen. Dieser Artikel war inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Im modernisierten Gewand können sie ihn hier nachlesen.
Unter dem Titel "Barrierefreie Konferenzen" wurde vor einigen Tagen eine Ausarbeitung mit technischen Hinweisen zur Konferenzraum-Ausstattung fertiggestellt.
Im Zusammenhang mit der Planung einer neuen Beschallungsanlage für den Kölner Dom wurde die TAUBERT und RUHE GmbH beauftragt, die Planung für die IndukTive Höranlage zu übernehmen. Grundlegende Messungen haben stattgefunden und die Weichen sind gestellt. Knapp 20 Jahre nach dem Einbau der Ringleitungen sollen nun auch die entsprechenden Verstärker beschafft und angeschlossen werden. Auch einige Mängel, die bei den Messungen erstmals aufgefallen sind, werden in diesem Zusammenhang beseitigt.
Die neuen Büros in der Hamburger Hauptkirche St. Petri
„Ora et labora (bete und arbeite) - dieser Grundsatz der Benediktiner-Mönche gilt jetzt auch in der Hamburger Hauptkirche St. Petri.
Klaus Focke ist jetzt Fachplaner für Energieeffizienz zum Erstellen von Energieausweisen für Bürobauten, Schulen, Krankenhäuser etc. („Nichtwohngebäude“)
Zukünftig werden auch an der Akademie für Hörgeräteakustik (aha) in Lübeck, der zentralen Aus- und Weiterbildungsstätte für alle Hörgeräteakustiker, die IndukTiven Höranlagen stärker in den Blickpunkt rücken als dies bisher der Fall war. Auf Nachfrage durch den DSB sagte Andreas Blöß, Leiter des Kompetenzzentrums an der Akademie, zu, in den neu errichteten Hörprüfräumen im Kompetenzzentrum der aha auch jeweils eine IndukTive Höranlage mit zu installieren, um auf diese Weise sowohl den Lehrlingen als auch den Meisterschülern die Vorteile der indukTiven Übertragung zu verdeutlichen und das Aktivieren und Einstellen der Telefonspulen in den Hörsytemen zu üben.
Die Norm DIN 18040 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen“, ist am 2. Februar 2009 mit Teil 1 „Öffentliche zugängliche Gebäude“ und Teil 2 „Wohnungen“ als Entwurf erschienen. Jeder ist aufgefordert, diese Entwürfe zu prüfen und ggf. Einsprüche beim Deutschen Institut für Normung (DIN) einzureichen. Die Einspruchsfrist endet am 16. Juni 2009. Anschließend werden die Einsprüche sortiert und mit den Einsprechern persönlich erörtert bevor dann die geltenden Normen als sogenannter „Weißdruck“ entstehen.
Drei Hörakustik-Studenten an der Fachhochschule Lübeck haben im Rahmen einer Projektarbeit einen Laboraufbau über IndukTive Höranlagen entwickelt, der in den kommenden Jahren den Studenten das Aneignen dieses Themas vereinfachen soll. Sie haben dazu eine maßstäblich verkleinerte IndukTive Höranlage aufgebaut. Mit einem Mess-Empfänger kann man sowohl den Gesamtpegel als auch den Frequenzgang der Signalübertragung innerhalb, über und außerhalb der Schleife messen. Ein Kopfhörer steht zur Verfügung, um sich das Signal auch anzuhören und um damit auch einen subjektiven Eindruck von der Qualität der Sprach- und Musikübertragung zu erhalten.
Im Jahre 2005 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen in Köln (STUVA) den Auftrag für ein Forschungsvorhaben mit dem Titel „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum für Seh- und Hörgeschädigte“ erteilt. Der dortige Projektleiter, Dr. Helmut Grossmann, hat sich der Unterstützung kompetenter Fachleute zur sensorischen Barrierefreiheit bedient und dazu Unteraufträge an den blinden Volker König aus Wedel und den Leiter des DSB-Referates „Barrierefreies Planen und Bauen für Hörgeschädigte“, Dipl.-Ing. Carsten Ruhe, erteilt. Diese haben in fast dreijähriger Tätigkeit das Forschungsvorhaben bearbeitet. Ende 2008 hat das BMVBS die Kurzfassung der Ergebnisse als Heft 64 in der Reihe „direkt“ veröffentlicht. Einzelne Exemplare können direkt beim BMVBS bestellt werden unter: ref-a30 (at) bmvbs.bund.de
